Kinder- und Jugendwohngruppen

§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII  Regel- und Intensivleistung

  • Tiger (Regelwohngruppe)
  • Kosmos (traumapäd. Schwerpunkt)
  • Falken (traumapäd. Schwerpunkt)
  • Phoenix (Heilpäd. Schwerpunkt)

Ansprechpartnerin / Pädagogische Leitung:
Frau Bierbaum-Luttermann
tel 030 438 005 71
mobil 0173 24 85 482
monika.bierbaum-luttermann@haus-conradshoehe.de

  • TIGER
    10 Plätze von 6 bis 16 Jahren

§27 in Verbindung mit §34 SGB VIII
Bei der Wohngruppe  Tiger handelt es sich um eine geschlechts- und altersgemischte Wohngruppe, die Kindern und Jugendlichen einen alternativen Lebensort zur Verfügung stellt, der bei der Entwicklung der individuellen Persönlichkeits- und Selbständigkeitsentwicklung unterstützt. Die Kinder und Jugendlichen erhalten einen klaren und verlässlichen Rahmen mit wiederkehrenden Strukturen und kontinuierlichen Bezugspersonen. Soziale Kompetenzen werden in einem vielfältigen Beziehungsgefüge der sechs im Schichtdienst tätigen Bezugspersonen und im Gruppenkontext der anderen Kinder und Jugendlichen eingeübt und gelernt. Die inhaltliche Ausgestaltung der Arbeit erfolgt im Rahmen des Bezugsbetreuer*innensystems.
Bei Bedarf können die psychotherapeutischen Leistungen im Rahmen des Intensivangebotes hinzu gebucht werden.

Ansprechpartnerin / Pädagogische Leitung:
Frau Bierbaum-Luttermann
mobil 0173 24 85 482
monika.bierbaum-luttermann@haus-conradshoehe.de

  • Kosmos (traumapäd. Schwerpunkt)
    8 Plätze von 6 bis 16 Jahre


Ansprechpartnerin / Pädagogische Leitung:

Frau Hoppe
tel 030 438 005 64
mobil 0159 046 120 77
anja.hoppe@haus-conradshoehe.de

  • Falken (traumapäd. Schwerpunkt)
    8 Plätze von 6 bis 16 Jahre

Hilfen zur Erziehung nach §27 SGB VIII i.V.m. §34,35a SGBVIII
Das Angebot beinhaltet 8 Plätze für Kinder und Jugendliche ab einem Aufnahmealter von 6 Jahren, die aufgrund von belastenden und traumatischen Erfahrungen eines besonderen Schutzraumes bedürfen. Qualifiziert durch eine traumapädagogische Fort- bzw. Weiterbildung entwickeln die Betreuer*innen der Wohngruppen eine spezifische wertschätzende Haltung gegenüber Kindern und Jugendlichen, die hoch belastende Lebenserfahrungen machen mussten. Im Mittelpunkt dieser Haltung steht die Akzeptanz eines „Guten Grunds“, nachdem jedes Verhalten von Menschen den inneren Wünschen, Bedürfnissen und Notlagen entspringt. Die Traumapädagogik zielt deshalb auf die Gestaltung von Sicheren Orten für die jungen Menschen der Einrichtung ab. Diese Sicheren Orte lassen sich vor allem über haltgebende und zuverlässige Beziehungsangebote, aber auch durch verbindliche und wiederkehrende Strukturen beschreiben. So erhalten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, korrigierende Lebenserfahrungen zu machen. Individuelle psychotherapeutische und/oder sozialpädagogische Leistungen sowie unser Angebot einer therapeutischen Familienarbeit können bei Bedarf bzw. entsprechender Indikation als Module jeweils hinzugebucht werden.

Ansprechpartnerin / Pädagogische Leitung:
Frau Bierbaum-Luttermann
tel 030 438 005 71
mobil 0173 24 85 482
monika.bierbaum-luttermann@haus-conradshoehe.de

  • Phoenix (Heilpäd. Schwerpunkt)
    8 Plätze von 6 bis 16 Jahre

Das Angebot der heilpädagogischen Wohngruppe bietet Hilfen zur Erziehung nach §27 SGB VIII i.V.m. §34 SGB VIII und §35a SGB VIII. Zur Zielgruppe gehören Kinder, deren Entwicklung verzögert oder erschwert ist und bei denen eine seelische Beeinträchtigung droht oder gegeben ist.
In der Wohngruppe Phoenix erhalten 8 Jungen und Mädchen in einem Aufnahmealter von 6 – 13 Jahren einen sicheren und verlässlichen Lebensort, der mittelfristig zur Stabilisierung und Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung beitragen soll und beim Erlernen alltagsstabilisierender Ressourcenfelder und Handlungsstrategien unterstützt. Im Mittelpunkt des heilpädagogischen Handels stehen sowohl die Beziehung zwischen dem Kind und dem Mitarbeitenden als auch die Herstellung eines haltgebenden Rahmens mit wiederkehrenden Strukturen und Abläufen, die das Kind dabei unterstützen, Halt und Sicherheit um Alltag zu finden.
Als zusätzliches Modul kann Psychotherapie und therapeutische Familienarbeit durch das Team des psychosozialen Dienstes angeboten werden, um eine Ergänzung zur Pädagogik zu schaffen, die die Kinder und Jugendlichen ergänzend bei der Bewältigung alltäglicher Herausforderungen und der Bearbeitung innerer Themen unterstützt.

Ansprechpartnerin / Pädagogische Leitung:
Frau Hoppe
tel 030 438 005 64
mobil 0159 046 120 77
anja.hoppe@haus-conradshoehe.de

Krisenwohngruppen

  • Inobhutnahmestelle – stationäre Krisenintervention
  • Familientheraputische Clearingstelle mit Krisenwohnung für Kinder „Clara“
  • Inobhutnahmestelle – stationäre Krisenintervention
    9 Plätze von 13 bis 18 Jahren


Ansprechpartnerin / Pädagogische Leitung:

Frau Gerke-Lübke
tel 030 438 005 62
mobil 0159 046  120 69
marion-gerke-luebke@haus-conradshoehe.de

§ 27 SGB VIII in Verbindung mit § 42 – stationäre Krisenintervention im Rahmen der Inobhutnahme
§ 34 – Intensivleistung
Die Inobhutnahmestelle bietet Kindern und Jugendlichen einen geschützten Rahmen, der zum einen zur Abwendung der akuten Gefährdungssituation dient und zum anderen Minderjährige bei der Bewältigung der Konflikt- und Krisensituation unterstützt. Abweichend vom regulären Aufnahmeverfahren sind in besonderen Situationen auch Eilaufnahmen möglich.

  • Familientheraputische Clearingstelle mit Krisenwohnung für Kinder „Clara“
    10 Plätze von 6 bis 14 Jahre


Ansprechpartnerin / Pädagogische Leitung:

Frau Kranzusch
tel 030 766 86 10
mobil 0159 045 127 97
clearingstelle-clara@haus-conradshoehe.de

§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII  Regel- und Intensivleistung
Clara bietet psychologische Diagnostik und familientherapeutische Gespräche im Anschluss an die sozialpädagogische Krisenintervention. Es besteht ein qualifiziertes Betreuungsangebot für Kinder und deren Familien in starken Konfliktsituationen und akuten Krisen mit der Möglichkeit einer befristeten stationären Unterbringung für die Kinder bzw. jungen Jugendlichen. Das multiprofessionelle Team besteht aus Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen und approbierten Psychotherapeut*innen.

in Berlin Steglitz: Schillerstr. 8, 12207 Berlin

Mädchenwohngruppen

  • Ayana
  • Mädchenwohngruppe (traumapäd. Schwerpunkt)

Ansprechpartnerin / Pädagogische Leitung:
Frau Gerke-Lübke
tel 030 438 005-62
mobil 0159 046 120 69
marion.gerke-luebke@haus-conradshoehe.de

  • Ayana
    10 Plätze von 13 bis 18 Jahre

§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII  Regel- und Intensivleistung
In der Mädchenwohngruppe Ayana wird die spezifische Lebenssituation jugendlicher Mädchen bei der Erziehung berücksichtigt. Ihre Ressourcen werden gestärkt, Entwicklungsstörungen und Benachteiligungen sollen abgebaut werden und die gesellschaftliche Gleichberechtigung der Mädchen wird gefordert und gefördert.

  • Mädchenwohngruppe (traumapäd. Schwerpunkt)
    8 Plätze von 11 bis 18 Jahre

§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII – Regel- und Intensivleistung
Das Angebot richtet sich speziell an Mädchen im Aufnahmealter von 11-14 Jahren, den sog. „Lückekindern“ (zwischen Kindheit und Jugend, häufig ohne adäquate Angebote). Ihr Verbleib in der Mädchenwohngruppe kann bis zur Selbständigkeit begleitet werden.
Die Gruppe bietet ein Zuhause für junge Mädchen, die aufgrund von belastenden Erfahrungen in ihren Familien einen besonderen Schutzraum benötigen – Mädchen mit traumatischen Erfahrungen, die familiärer oder außer familiärer Gewalt ausgesetzt waren.
Ebenso kann die Unterbringung für Mädchen sinnvoll sein, deren Eltern aus den unterschiedlichsten Gründen ihrer erzieherischen Aufgabe nicht gerecht werden können – Mädchen, deren soziales Netz sie nicht mehr ausreichend trägt.

Bei Bedarf und Notwendigkeit können bei beiden Mädchenwohngruppen psychotherapeutische Leistungen im Rahmen eines Intensivangebotes hinzugebucht werden.

Kleinkindwohngruppen

  • Schwalben
  • Spatzen

Ansprechpartnerin / Pädagogische Leitung:
Frau Bierbaum-Luttermann
tel 030 438 005 71
mobil 0173 24 85 482
monika.bierbaum-luttermann@haus-conradshoehe.de

  • Schwalben
    4 Plätze ab 0 Jahre
  • Spatzen
    4 Plätze ab 0 Jahre

§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII – Regel- und Intensivleistung
In beiden Gruppen können jeweils 4 Kinder ab 0 Jahren untergebracht werden. Es wird ein stabile Betreuungs- und Wohnrahmen geboten, welcher den Kindern ein Gefühl von Beständigkeit, Überschaubarkeit und Sicherheit vermittelt. Durch belastbare und konstante Bezugspersonen und unter Beachtung der Ziele des Hilfe- und Erziehungsplanes sollen die Stärken der Kinder gefördert, soziale und psychische Defizite aufgearbeitet, Verhaltensauffälligkeiten abgebaut und Selbstvertrauen aufgebaut werden.

Flexible Jugendhilfe / Wohngemeinschaften

  • Verselbständigungsbereich (VSB I), Zwei Jugendwohngemeinschaften
  • Verselbständigungsbereich (VSB II) , Betreutes Einzelwohnen (BEW)
  • Aussenwohngruppe (AWG)

Ansprechpartner:
Herr Cisowski
tel 030 438 005-61
mobil 0159 046 120 72
remigiusz.cisowski@haus-conradshoehe.de

Zielgruppe
Der Verselbständigungsbereich im Haus Conradshöhe bietet Jugendlichen im Alter von 15 bis 21 Jahren und unterschiedlicher Herkunft einen verlässlichen Lebensort, der die Jugendlichen dabei unterstützt, ein selbstverantwortetes und für sie erfüllendes Leben zu führen.
Die Arbeitsgrundlage stellen dabei die Hilfen zur Erziehung nach §27 SGB VIII i.V.m. §§34, 35a und 41 SGB VIII dar.

Angebote
Wir bieten insgesamt 14 Plätze in verschiedenen Unterbringungsformen an:

  • Verselbständigungsbereich (VSB I), Zwei Jugendwohngemeinschaften
    7 Plätze von 15 bis 21 Jahre
  • Verselbständigungsbereich (VSB II), Betreutes Einzelwohnen (BEW)
    4 Plätze von 15 bis 21 Jahre
  • Aussenwohngruppe (AWG) im Märkischen Viertel
    3 Plätze von 15 bis 21 Jahre

Zielsetzungen

  • Die Verselbständigung und Befähigung zum eigenverantwortetem Leben
  • Das Erlernen lebenspraktischer Fähigkeiten
  • Die Entwicklung und Umsetzung von schulischen und beruflichen Perspektiven
  • Die Stärkung von Autonomie und Eigenverantwortlichkeit
  • Die Stärkung des Selbstwertes und der Beziehungsfähigkeit
  • Die Unterstützung im Umgang mit Behörden
  • Die Etablierung einer sinnvollen Freizeitgestaltung

„Manchmal wird es unterschätzt, wie schwer es ist, erwachsen zu werden. Deshalb gibt es den Verselbständigungsbereich und der ist unglaublich wichtig. Vor allem ist es eine sehr gute Hilfe, die uns die Betreuenden geben.“

~ Zitat einer Jugendlichen

Ambulante Dienste

Ansprechpartnerin / Pädagogische Leitung:
Frau Kleinod
tel 030 438 005-89
mobil 01577 886 09 13
claudia.kleinod@haus-conradshoehe.de

Die ambulanten Hilfen richten sich an Familien mit folgenden Themen:

  • andauernde Konflikte und Krisen
  • Entwicklungs- und Verhaltensprobleme der Kinder und Jugendlichen
  • Schwierigkeiten in der schulischen und beruflichen Entwicklung
  • Sicherung der Existenzgrundlage (z.B. Unterkunft, Behördengänge)
  • Psychische Beeinträchtigungen der Eltern, Kinder oder Jugendlichen
  • Sucht, Gewalt, Missbrauch in der Familie
  • drohende Fremdunterbringung bzw. Rückführung nach Fremdunterbringung
  • besondere Belastungssituationen alleinerziehender Eltern
  • Trennung und Scheidung, Neugestaltung ihres Familiensystems

Unsere Ziele

  • Entlastung der Familie
  • Entwicklung von Handlungskompetenzen
  • Stärkung des Familiensystems
  • Aktivierung zu eigenverantwortlichem Handeln

Unsere Methoden

  • Systemische Beratung
  • Video-Diagnostik
  • Video-Home-Training
  • Mediation

Rechtlicher Hintergrund (SGB VIII)

  • sozialpädagogische Familienhilfe § 31
  • ambulantes Clearing § 31
  • Erziehungsbeistandschaft § 30
  • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung § 35
  • Begleiteter Umgang § 18

Behindertenkleinsteinrichtung

Ansprechpartnerin / Leitung:
Herr Heymen
tel 030 438 005 62
mobil 01577 886 09 11
florian.heymen@haus-conradshoehe.de

9 Plätze für Erwachsene
SGB XII Sozialhilfe
Die Behindertenkleinsteinrichtung im Haus Conradshöhe ist eine gemischtgeschlechtliche Gruppe mit neun Plätzen. Ziel ist es, dass die Bewohner*innen unserer Einrichtung  das individuelle größtmögliche Maß an Autonomie und Selbstverantwortung erlangen können. Zudem werden die Bewohner*innen auch dabei unterstützt, sich in der über die Wohngruppe hinausreichende, nicht behinderte Umgebung sowohl faktisch als auch emotional behaupten und zurechtfinden zu können.