Unser Angebot

Die Haus Conradshöhe gGmbH bietet Kindern, Jugendlichen und ihren Familien seit Jahrzehnten sehr hochwertige Leistungen im Bereich der Hilfen zur Erziehung an. Für erwachsene Bewohner und Bewohnerinnen der Behindertenkleinsteinrichtung bieten wir Leistungen im Rahmen der Behindertenhilfe.

Unsere modernen intensivpädagogischen Angebote richten sich an eine bestimmte Zielgruppe, deren Bedarf die regulären Leistungen im stationären Bereich übersteigt. Wir bieten intensive Förderung und therapeutische Begleitung.

Unser Markenzeichen ist das pädagogisch-psychologisch vernetzte Betreuungs- und Therapieangebot für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Die PsychotherapeutInnen des Psychosozialen Dienstes arbeiten eng mit den pädagogischen Leitungen und Fachkräften zusammen.

Dazu bieten wir ein umfangreiches stationäres und ambulantes Betreuungsangebot:
Neun unterschiedliche Gruppen für Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung auf unserem Gelände in Konradshöhe – Reinickendorf.
Zwei Kriseneinrichtungen in Reinickendorf und Steglitz.
Den ambulanten Dienst für Reinickendorf-West.

Unsere vielfältigen Angebote decken die wechselnden Bedarfe der Betreuten. Wir können innerhalb der Wohnformen unterscheiden zwischen Intensiv- und Regelleistungen. Dies führt zu einer passgenaueren und persönlicheren Betreuung.

Familienanaloges Angebot – B1/B2/B3

§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII – Regel- und Intensivleistung

für junge Menschen ab 0 Jahren mit insgesamt 12 Plätzen

Erziehungswohngruppen sind familienersetzende, beziehungsintensive Lebensgemeinschaften auf Zeit für längerfristig zu betreuende Kinder in besonders schwierigen Lebens- und Problemlagen mit innewohnenden und von außen hinzukommenden Fachkräften. Alle Gruppen befinden Sich auf dem Gelände in Konradshöhe. Somit können die umfangreichen Therapie- und Freizeitangebote genutzt werden. Unsere Gruppen sind:
1. Gruppe „Ucar“ 6 Plätze
2. Gruppe „Frisch“ 6 Plätze

Ansprechpartner
Frau Bierbaum-Luttermann
Herr Arend

Kleinkindgruppen

§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII – Regel- und Intensivleistung

In beiden Gruppen können jeweils 4 Kinder ab 0 Jahren untergebracht werden. Es wird ein stabile Betreuungs- und Wohnrahmen geboten, welcher den Kindern ein Gefühl von Beständigkeit, Überschaubarkeit und Sicherheit vermittelt. Durch belastbare und konstante Bezugspersonen und unter Beachtung der Ziele des Hilfe- und Erziehungsplanes sollen die Stärken der Kinder gefördert, soziale und psychische Defizite aufgearbeitet, Verhaltensauffälligkeiten abgebaut und Selbstvertrauen aufgebaut werden.

Gruppe „Schwalben“ 4 Plätze
Gruppe „Spatzen“ 4 Plätze

Ansprechpartnerin
Frau Bierbaum-Luttermann

Mädchenwohngruppe A2/A3

§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII – Regel- und Intensivleistung

Die Schichtdienstgruppe bietet zehn Plätze für weibliche Jugendliche zwischen 13 – 17 Jahren.
In Ayana wird die spezifische Lebenssituation jugendlicher Mädchen bei der Erziehung berücksichtigt. Ihre Ressourcen werden gestärkt, Entwicklungsstörungen und Benachteiligungen sollen abgebaut werden und die gesellschaftliche Gleichberechtigung der Mädchen soll gefordert und gefördert werden.

Ansprechpartner
Herr Arend

Gruppenangebote A2/A3

§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII – Regel- und Intensivleistung

für junge Menschen ab 6 Jahren mit insgesamt 20 Plätzen
Die geschlechts- und altersgemischten Wohngruppen bieten eine zeitlich befristete Lebensform für Kinder, die aufgrund ihrer psychischen wie auch sozialen Beeinträchtigungen einen klaren, überschaubaren Gruppenzusammenhang, kontinuierliche Beziehungspersonen sowie besonders fachlich abgesicherte Erziehungshilfen benötigen, jedoch keinen Familienersatz im engeren Sinne. Soziale Kompetenzen werden in einem vielfältigen Beziehungsgefüge der fünf im Schichtdienst tätigen Bezugspersonen und im Gruppenkontext der anderen Kinder eingeübt und gelernt. Für die Belange des einzelnen Kindes ist jeweils die BezugserzieherIn besonders verantwortlich.

1. Gruppe „Tiger“ 10 Plätze
2. Gruppe „Vogelwarte“ 10 Plätze

Ansprechpartner
Frau Bierbaum-Luttermann
Herr Arend

Gruppenangebot A3 mit traumapädagogischem Schwerpunkt

§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII, Intensivleistung

für junge Menschen ab 6 Jahren mit 8 Plätzen
Qualifiziert durch eine traumapädagogische Fort- bzw. Weiterbildung entwickeln die Betreuer*innen der Gruppe Falken eine spezifische wertschätzende Haltung gegenüber Kindern und Jugendlichen, die hoch belastende Lebenserfahrungen machen mussten. Im Mittelpunkt dieser Haltung steht die Akzeptanz eines „Guten Grunds“, nachdem jedes Verhalten von Menschen den inneren Wünschen, Bedürfnissen und Notlagen entspringt.
Die Traumapädagogik zielt deshalb auf die Gestaltung von Sicheren Orten für schwer belastete junge Menschen. Diese Sicheren Orte lassen sich vor allem über haltende und zuverlässige Beziehungsangebote beschreiben. Nur so können schwer belastete Menschen neue, korrigierende Lebenserfahrungen machen.
Erkenntnisse der Psychotraumatologie, der Neurobiologie, verschiedener therapeutischer Schulen sowie der Bindungsforschung werden integriert, ihre Bedeutung für die pädagogische Praxis wird dabei stets überprüft.
Die Entwicklung einer reflektierten Haltung bei den einzelnen Mitarbeiter*innen und im Team ist uns besonders wichtig. Aus einer solchen Haltung ergeben sich einige spezifische Handlungsmöglichkeiten für unsere Fachkräfte, die jedoch nur dann nutzbar sind, wenn ihnen ein traumapädagogisches Fallverstehen vorausgeht. Spezifische Methoden, insbesondere jene, die aus therapeutischen Zusammenhängen stammen, müssen deshalb immer in eine reflektierende Haltung eingebettet sein und auf ihre Sinnhaftigkeit im konkreten Arbeitskontext hin geprüft werden. Teil einer solchen Haltung ist es auch, Grenzen der Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und sich als Professionelle*r selbst schützen zu können.

Individuelle psychotherapeutische, und/oder sozialpädagogische Leistungen sowie unser Angebot einer therapeutischen Familienarbeit können bei Bedarf bzw. entsprechender Indikation als Module jeweils hinzugebucht werden.

Gruppe „Falken“ 8 Plätze

Ansprechpartner
Frau Bierbaum-Luttermann

Gruppenangebot A3 mit besonderem schulischem Angebot

§ 27 in Verbindung mit §§ 34, 35a SGB VIII, Intensivleistung mit traumapädagogischem Schwerpunkt und besonderem schulischem Angebot.

für junge Menschen beiderlei Geschlechts im Alter von 6-12 Jahren mit 7 Plätzen

Das Aufnahmealter liegt zwischen 6 und 10 Jahren.

Die Intensivwohngruppe bietet Raum für Kinder, die einen besonders hohen Betreuungsbedarf aufweisen. Dieser Bedarf äußert sich nicht nur durch extreme Verhaltensauffälligkeiten oder kaum vorhandene soziale Integrierbarkeit, sondern inkludiert ebenso häufig eine Schulproblematik.

Die oftmals parallel auftretenden Auffälligkeiten im Schulkontext stellen meist eine hohe Belastung dar. Daher bieten wir eine interne Beschulung für unser Klientel an. Der dortige Schwerpunkt liegt nicht nur bei der eigentlichen Wissensvermittlung, sondern stellt das multiprofessionelle Team der IWG viel mehr vor die Herausforderung, Schule als positives Element der Tagesstruktur zu vermitteln. Das gesamte Betreuungskonzept der IWG versteht sich als aktiver Prozess. Daher ist eine permanente Anpassung und Individualisierung der Handlungsabläufe innerhalb des strukturierten Settings unabdingbar.

Die Verweildauer innerhalb der IWG beträgt in der Regel zwischen ein und drei Jahren, wobei das höchste Aufnahmealter bei 10 Jahren liegt. Ziel ist es, den Kindern den Übergang in eine Regelwohngruppe bzw. in das Elternhaus oder zu sonstigen Sorgeberechtigten zu ermöglichen.

Für das qualifizierte, multiprofessionelle Team der IWG, bestehend aus Pädagogen, Sozialarbeiten, Therapeuten, Lehrern etc. ist eine spezifische, wertschätzende Haltung gegenüber Kindern und Jugendlichen, die hoch belastende Lebenserfahrungen machen mussten selbstverständlich. Im Mittelpunkt dieser Haltung steht die Akzeptanz eines „Guten Grundes“, nachdem jedes Verhalten von Menschen den inneren Wünschen, Bedürfnissen und Notlagen entspringt. Individuelle psychotherapeutische, und/oder sozialpädagogische Leistungen sowie unser Angebot einer therapeutischen Familienarbeit können bei Bedarf bzw. entsprechender Indikation als Module jeweils hinzugebucht werden

Gruppe „IWG“ 7 Plätze

Ansprechpartner
Frau Bierbaum-Luttermann

Wohngemeinschaften A6

§ 27 in Verbindung mit § 34 SGB VIII – Gruppenangebot WG Regelleistung
für Jugendliche ab 15 Jahren mit insgesamt 11 Plätzen

Die Wohngemeinschaften mit betreuungsfreien Zeiten befinden sich sowohl auf dem Gelände in Konradshöhe als auch außerhalb. Hauptziele der Betreuung sind die weitere Verselbständigung und Identitätsentwicklung. Wir begleiten die Jugendlichen bei dem Übergang von der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben.

2 Verselbständigungsbereiche mit je 4 Plätzen

Außenwohngruppe (AWG) mit 3 Plätze
Standort: Berlin-Reinickendorf (Märkisches Viertel)
WG an der Frommpromenade mit 2 Plätzen

Ansprechpartner
Herr Arend

Betreutes Einzelwohnen C

§ 27 in Verbindung mit § 34 SGB VIII

Gruppenangebot Regelleistung WG
Individualangebote Regel- und Intensivleistung
Angebot mit geringerer Betreuung

für junge Menschen ab 15 Jahren mit zurzeit insgesamt 6 Plätzen

Hauptziele der Betreuung sind die weitere Verselbständigung und Identitätsentwicklung. Wir begleiten die Jugendlichen bei dem Übergang von der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben

Wir haben aktuell Wohnungen auf dem Gelände der Einrichtung bzw.  mehrere Wohnungen außerhalb mit je 1-2 Plätzen

Durch Anmietung weiterer Wohnungen ist die Ausweitung der Platzzahl möglich.

Ansprechpartner
Herr Arend

Stationäres Clearing A3

Familientherapeutische Clearingstelle mit Krisenwohnung für Kinder „Clara“

§ 27 SGB VIII in Verbindung mit §§ 34, 35 a SGB VIII – Intensivleistung
Clara bietet psychologische Diagnostik und familientherapeutische Gespräche im Anschluss an die sozialpädagogische Krisenintervention. Es besteht ein qualifiziertes Betreuungsangebot für Kinder und deren Familien in starken Konfliktsituationen und akuten Krisen, mit der Möglichkeit einer befristeten stationären Unterbringung für die Kinder bzw. jungen Jugendlichen.

Für junge Menschen ab 6 Jahren mit 10 Plätzen

Standort: Schillerstr. 8, 12207 Berlin

Ansprechpartnerin
Frau Kranzusch

Inobhutnahmestelle A42/A3

§ 27 SGB VIII in Verbindung mit

§ 42 – stationäre Krisenintervention im Rahmen der Inobhutnahme
§ 34 – Intensivleistung

für junge Menschen ab 13 Jahren mit 9 Plätzen. Wir bieten Schutz für die Jugendlichen, Beseitigung der akuten Gefährdungssituation sowie Unterstützung der Minderjährigen bei der Bewältigung der Konflikt- und Krisensituation. Abweichend vom regulären Aufnahmeverfahren sind in besonderen Situationen auch Eilaufnahmen möglich.

Standort: auf dem Gelände der Einrichtung (Falkenhorststr. 40, 13505 Berlin)

Ansprechpartnerin
Frau Safaei

Ambulante Erziehungshilfen

Die ambulanten Hilfen richten sich an Familien mit folgenden Themen:

  • andauernde Konflikte und Krisen
  • Entwicklungs- und Verhaltensprobleme der Kinder und Jugendlichen
  • Schwierigkeiten in der schulischen und beruflichen Entwicklung
  • Sicherung der Existenzgrundlage (z.B. Unterkunft, Behördengänge)
  • Psychische Beeinträchtigungen der Eltern, Kinder oder Jugendlichen
  • Sucht, Gewalt, Missbrauch in der Familie
  • drohende Fremdunterbringung bzw. Rückführung nach Fremdunterbringung
  • besondere Belastungssituationen alleinerziehender Eltern
  • Trennung und Scheidung, Neugestaltung ihres Familiensystems

Unsere Ziele

  • Entlastung der Familie
  • Entwicklung von Handlungskompetenzen
  • Stärkung des Familiensystems
  • Aktivierung zu eigenverantwortlichem Handeln

Unsere Methoden

  • Systemische Beratung
  • Video-Diagnostik
  • Video-Home-Training
  • Mediation

Rechtlicher Hintergrund (SGB VIII)

  • sozialpädagogische Familienhilfe § 31 SGB
  • ambulantes Clearing § 31
  • Erziehungsbeistandschaft §30
  • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung § 35
  • Begleiteter Umgang §18

Ansprechpartnerin
Frau Kleinod

Psychosozialer Dienst

für die in Haus Conradshöhe stationär untergebrachten Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern

Wir bieten Psychotherapie für Kinder und Jugendliche als auch therapeutische Familienarbeit. Die PsychotherapeutInnen des Psychosozialen Dienstes arbeiten eng mit den pädagogischen Leitungen und Fachkräften zusammen.

Ansprechpartnerin
Frau Bockheim

Behinderteneinrichtung

SGB XII
Die Behinderteneinrichtung Haus Conradshöhe ist eine gemischtgeschlechtliche Gruppe mit neun Plätzen. Ziel ist, dass die BewohnerInnen unserer Einrichtung nicht nur das individuelle größtmögliche Maß an Autonomie und Selbstverantwortung erlangen sollen, sondern wir wollen sie auch dabei unterstützen, dass sie sich in der über die Wohngruppe hinausreichende, nicht behinderte Umgebung sowohl faktisch als auch emotional behaupten und zurechtfinden können.

Ansprechpartnerin
Frau Safaei