| Psychosozialer Dienst - Fallanalyse |
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In der Fallanalyse steht jeweils eins der Kinder im Mittelpunkt der Betrachtung. Hier fließen
die Erfahrungen aller Kolleginnen und Kollegen des Erzieherteams und das fachliche Know-
How des Psychologen oder der Psychologin zusammen, der die Fallanalyse leitet.
Fallanalysen finden statt:
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a)
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zwei bis drei Monate nach der Aufnahme des Kindes. Hier geht es um eine
Bestandsaufnahme der Anfangszeit. Unter Hinzuziehung aller VorInformationen aus
Jugendamtsakten und eventuellen Vorbefunden wird der bisherige Lebensweg des
Kindes mit seiner Einbettung in die Entwicklung seiner Familie nachgezeichnet und
zu dem, wie die beteiligten Erzieherinnen sie oder ihn in der Heimgruppe erleben, in
Beziehung gesetzt. So können wir Muster und Wiederholungen erkennen und
Verständnis für die Konflikte und die Möglichkeiten des Kindes wachsen lassen, auf
dessen Grundlage pädagogisches Handeln reflektiert, Ziele entwickelt und immer
wieder überprüft werden.
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b)
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Weitere Fallanalysen finden während der gesamten Unterbringungszeit des Kindes
statt, sei es akut aus gegebenem Anlass oder zur Aufrechterhaltung des
kontinuierlichen gemeinsamen Reflexionsprozesses.
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